Going Back West, Pt. 16

The Harder They Fall

Im vorerst letzten Blogbeitrag geht es – wie in den anderen beiden Einträgen – um ein weiteres Western-Werk. Es ist ein Revisionist-Western, der seine ganz eigenen Stilmittel mitbringt und im Jahr 2021 auf Netflix erschienen ist. Unter der Regie von Jeymes Samuel, einem Musiker und Filmemacher, spielt der Western mit dem Erwartbaren – zumindest ein Stück weit. Der zehnköpfige, vollständig schwarze Cast markiert eine Besonderheit im Genre; inhaltlich werden Referenzen zum sog. Blaxploitation-Film gezogen. Zudem basieren die Figuren zum Teil auf realen Personen. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem es zu einem Schicksalsschlag für einen kleinen Jungen kommt. Als er mit seinen Eltern am Tisch sitzt, dringen Banditen in das Haus, erschießen die Eltern und einer der Männer ritzt ihm ein Kreuz in seine Stirn. Geprägt davon, finden wir uns 20 Jahre später im Leben eines mittlerweile erwachsenen Mannes (Nat Love), gespielt von Jonathan Majors, der gerade dabei ist, einen der Banditen von damals zur Strecke zu bringen. Der andere (Rufus Buck), gespielt von Idris Elba, sitzt zurzeit hinter Gittern. Und die Gang von Love hat Bucks Gang gerade bestohlen – das kann ja nicht gut ausgehen.

Abb. 1 – Nat Love, Bass Reeves und Jim Beckwourth.

Stadt unter Kontrolle

Schnell wendet sich die Sache. Buck wird aus dem Gefängnis – oder besser gesagt aus einem Zug, in dem er transportiert wird – befreit, und lässt sich mit seiner Gang im Städtchen „Redwood“ nieder. Der dortige Sheriff wird verjagt, und es wird Geld benötigt, um die Stadt am Leben zu erhalten – Buck wendet sich damit an die Bürgerïnnen und droht ihnen. Währenddessen wird Love über Bucks Befreiung informiert und möchte die Gelegenheit für Rache nutzen. Er formiert und erweitert seine Gang – mit dabei auch seine Geliebte (Stagecoach Mary). Ein Plan wird geschmiedet, und Mary nach Redwood geschickt, um die Lage vor Ort zu erfahren. Dabei wird sie allerdings gefangen genommen, und soll nur gegen Lösegeld freikommen. Aus Liebe begibt sich Love ebenfalls in Gefangenschaft, der dann beauftragt wird, das Geld zu beschaffen. Gesagt getan, rauben er und seine Gang eine Bank in „White Town“ aus. Doch anstatt das Geld einfach an Buck zu geben, wird ein Wagen mit Dynamit bestückt und nach Redwood gebracht. Der Wagen explodiert und mehrere Männer von Bucks Gang kommen um. Love will das Geld übergeben, aber es kommt zum Showdown und eine Schießerei bricht aus. Dabei gibt es Verluste auf beiden Seiten, und einige Verletzte.

Abb. 2 – Cuffee, Nat Love und Mary Fields.

Familiäre Wendung

Schließlich stehen sich Love und Buck gegenüber – der sich allerdings völlig wehrlos gegenüber Love gibt. Der Grund ist die noch nicht bekannte Verbindung, die sie zueinander haben: Sie sind Halbbrüder, mit einem gemeinsamen Vater, der viel Schlechtes in der Welt angerichtet haben soll (wie Buck erklärt). Aus diesem Grund wurde er damals erschossen, wodurch Love schließlich zum Outlaw wurde. Mit der Information entscheidet sich Love widerwillig seine Mission zu Ende zu bringen, und erschießt Buck. Aus Respekt schließt er ihm die Augen, bevor sich aus der Stadt macht. In der letzten Szene werden noch die Gräber der Gang gezeigt, wo sie ihre letzte Ruhe finden sollen. Auch Love hat ein Grab – symbolisch für das Ablegen seines alten Lebens. Alle reiten davon – und man sieht wie Bucks Komplizin sie aus der Ferne beobachtet. Die Stimmung des Films ist über weite Strecken nicht so ernst; es wird mit Witz und Humor gearbeitet, und wie eingangs erwähnt gab es noch andere Aspekte. Der schwarze Cast zieht sich über den gesamten Film und alle Komparsen, einzig in White Town finden sich weiße Menschen. Das schafft eine erfrischende Abwechslung zu gewöhnlichen Western-Produktionen, die auf einen diversen Cast durchaus oft verzichtet haben.

Quellen

  1. Jeymes Samuel; „The Harder They Fall“ (2021)
  2. https://www.rollingstone.com/movies/movie-reviews/harder-they-fall-review-1252856/

Going Back West, Pt. 15

Darsteller

Der vorerst letzte Beitrag über Mitwirkende im Western-Film behandelt die (Haupt-)Darsteller. Über die Darstellerinnen, die es in einigen Produktionen ebenfalls gab, wurde bereits ein Eintrag veröffentlicht. Und anders als ihre weiblichen Pendants erfahren die Darsteller und Schauspieler im Western große Aufmerksamkeit, Bekanntheit und Ruhm. Auf alle bekannten Personen einzugehen, das würde den Rahmen dieses Texts sprengen, aber zumindest eine Übersicht über die vielleicht fünf wichtigsten ist möglich. Bekanntheit erlangten die Darsteller vor allem durch die enorme Popularität des Western über viele Jahrzehnte und die Rollen, die sie darin spielten. Während es heutzutage eher unüblich ist, ständig zum gleichen Genre zurückzukehren, war das im Western-Kino anders. So spielten fast alle bekannten Gesichter in einer Vielzahl an Western-Produktionen und verknüpften ihre Auftreten dadurch unweigerlich mit dem Genre. Das Genre wurde durch sie mitdefiniert, durch die Art wie sie ihre Rollen anlegten. Das mag man gut oder schlecht finden, und es gibt bis heute neue Zugänge zum Western, welche mit dem alten Schema brechen. Es ist aber dennoch unbestritten, welchen Einfluss die Darsteller hatten, was den „Look und Feel“ dieser Geschichten betrifft. Sehen wir uns die Auswahl an.

1. John Wayne

Abb. 1 – John Wayne mit scharzem Hut.

John Wayne (eigentlich Marion Robert Morrison) ist ohne Zweifel mit der bekannteste Western-Schauspieler seit der Erfindung des Films. Berühmt geworden unter dem Nicknamen „Duke“, spielte er in Hollywoods „Golden Age“ über mehrere Jahrzehnte. Die zahlreichen Western-Produktionen sind Klassiker bis heute, wobei hier besonders „Stagecoach“ und „The Searchers“ zu nennen sind. Nach über 175 Filmen setzte er sich zur Ruhe, nur wenige Jahre vor seinem Tod.

2. Clint Eastwood

Abb. 2 – Clint Eastwood zückt den Revolver.

Clint Eastwood ist ein nicht minder bekannter Western-Darsteller, der ebenfalls in vielen Filmen mitwirkte. Neben seiner schauspielerischen Arbeit stand er gleichzeitig auch oft hinter der Kamera, als Regisseur und Produzent. Klassiker wie die sog. „Dollar“-Trilogie aus den 1960er-Jahren gelten als Meilensteine des Western-Kinos bis heute, wo Eastwood die Hauptrolle spielte. Für seine jahrzehntelange Arbeit darf er sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen.

3. James Stewart

Abb. 3 – James Stewart mit Gewehr in der Hand.

James Stewart ist ein weiterer äußerst bekannter Schauspieler, der ebenfalls in zahlreichen Western spielte. Beginnend in den 1950er-Jahren, wo Stewart in der Produktion „Winchester ’73“ mitarbeitete, die zugleich ein großer Erfolg war. Weitere Western-Filme folgten, bis in die 70er-Jahre hinein. Als Meilenstein ist hier noch „The Man Who Shot Liberty Valance“ zu nennen, in dem auch John Wayne spielte. Auch er erhielt im Laufe seiner Karriere einige wichtige Awards.

4. Gary Cooper

Abb. 4 – Gary Cooper im Western-Outfit.

Gary Cooper (eigentlich Frank James Cooper) ist der vierte, sehr bekannte Western-Darsteller, der hier kurz vorgestellt wird. Wie auch die anderen vor ihm, war er über mehrere Jahrzehnte im Filmgeschäft tätig und konnte in einer Vielzahl an Filmen mitwirken. Schon zur Stummfilm-Zeit spielte Cooper in Western mit, danach ist hier besonders „High Noon“ zu nennen, welcher ein echter Kassenschlager war. Aufgrund von Krankheit verstarb Cooper früh im Alter von 60 Jahren.

5. Sam Elliott

Abb. 5 – Sam Elliott mit typischem Schnauzer.

Mit Sam Elliott geht es last but not least um einen Schauspieler, der durch seine Auftritte im Western-Kino bekannt wurde. Aus einer späteren Generation stammend, spielte Elliott zunächst kleinere Rollen in den 1960er-Jahren, um dann in den Jahrzehnten darauf selbst in die Hauptrollen zu schlüpfen. Neben dem Film waren es auch Western-Serien, in denen Elliott mitwirkte. Der Schnauzbart gilt dabei seit jeher als Markenzeichen, er trägt ihn bis heute.

Quellen

  1. https://en.wikipedia.org/wiki/John_Wayne
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Clint_Eastwood
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/James_Stewart
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Gary_Cooper
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/Sam_Elliott

Going Back West, Pt. 14

Unforgiven

Um die Reihe um die Western-Produktionen weiterzuführen, schauen wir für diesen Eintrag rund 30 Jahre in die Vergangenheit. Unter der Regie einer Genre-Größe entstanden, steht „Unforgiven“ für einen Klassiker aus dem Jahr 1992. Der Revisionist-Western (auch genannt Anti-Western) ist mit Clint Eastwood in der Hauptrolle ein Film mit Sonderstatus. Eastwood führte zudem Regie, das Drehbuch lieferte David Webb Peoples – was schlussendlich zu einem Wahnsinnserfolg wurde. Vier Academy Awards konnten gewonnen werden, ein Riesen-Box-Office über ein verschwindend geringes Budget. Aber worum geht es in Unforgiven? Die Geschichte beginnt tragikomisch. Als zwei Cowboys 1880 ein Bordell in einem Örtchen in Wyoming besuchen, lacht eine der Damen über des Cowboys kleines Stück. Daraufhin schlägt dieser zu und zerschneidet ihr das Gesicht mit einem Messer – sie ist entstellt. Die anderen Damen setzen daraufhin ein Kopfgeld auf den Mann aus, der Reward 1000 Dollar. Mit dieser Beute vor Augen, begibt sich ein junger Mann namens „Schofield Kid“ zu Will Munny, einem alten Revolverheld, der mittlerweile nur mehr eine kleine Farm bewirtschaftet. Wie zu erwarten, lehnt Munny (ein Witwer mit zwei kleinen Kindern) eine Zusammenarbeit ab.

Abb. 1 – Will Munny und Ned Logan.

Ein letzter Auftrag

Doch er überlegt es sich anders, und nimmt den Auftrag an. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Partner (Ned Logan) ziehen sie los, um Kid zu helfen. Ein  englischer Schütze (Englisch Bob), der ebenfalls hinter dem Geld her ist, kommt vor ihnen in das Örtchen. Dort werden ihm seinen Waffen abgenommen, und der korrupte Sheriff (Little Bill) schlägt ihn zusammen – es mögen nicht noch weitere Kopfgeldjäger kommen. Dem war nicht so, und als das Trio eines Nachts in die Stadt kommt, erkrankt Munny und wird von Little Bill ebenfalls verprügelt. Nach ein paar Tagen Erholung (und mit neuer Kraft) macht die Gruppe die Cowboys schließlich ausfindig – sie können einen davon zur Strecke bringen. Logan wird es zu viel (er möchte nicht mehr töten), und er reitet nach Hause. Nun jagen Munny und Kid den anderen Cowboy und finden ihn in einer kleinen Hütte. Der junge Schütze tötet ihn aus kurzer Distanz – danach gesteht dem alten, er sei nicht für das Leben als Outlaw gemacht. Auch er reitet davon, nachdem er Munny seinen Revolver abgibt. Es ist aber nicht zu Ende: Von den Damen des Saloons erfährt Munnyh, dass Logan am Weg heim überrascht und  vom Sheriff getötet wurde. Nun ist es Rache an Little Bill, was Munny durch den Kopf geht. Er reitet in den Ort.

Abb. 2 – Will Munny kennt keine Gnade.

Zu Ende gebracht

In der Nacht, bei strömendem Regen, tritt er alleine (mit einer Schrotflinte in der Hand) in den Saloon. Ihm Gegenüber – der korrupte Sheriff und seine Schergen. Während alle Waffen auf Munny gerichtet sind, breitet sich Nervosität aus – nur er bleibt ruhig. Es werden letzte Worte gewechselt, der Showdown beginnt. Munny tötet Little Bill, danach schießt seine Flinte daneben. Die Männer eröffnen das Feuer – doch vor lauter Unruhe trifft kein Schuss. Den Moment nutzt der alte Outlaw und erledigt einen nach dem anderen, mit dem Revolver, den er von Kid bekommen hat. Noch bevor aus der Stadt reitet, warnt er die Bürger, sie mögen Logan ein Begräbnis geben, und sich nie mehr an den Damen vergehen. Der Epilog erzählt schließlich, dass Munny die Farm aufgegeben hat, und mit seinen Kindern nach San Francisco gezogen ist. Damit endet der Film. Wie auch schon in einigen anderen Anti-Western, sind die Themen in „Unforgiven“ ähnlich gelagert. Ein alter Outlaw, der einen letzten Job macht und seinem Dasein für immer abschwört. Auch die Romantik des Westerns ist kaum mehr zu finden – stattdessen Gewalt und niedere Motive. Damit soll ein möglicherweise realistischeres Bild der Zeit und des Genres gezeichnet werden. Das ist Clint Eastwood hier gelungen.

Quellen

  1. Clint Eastwood; „Unforgiven“ (1992)
  2. https://www.britannica.com/topic/Unforgiven

Going Back West, Pt. 13

Darstellerinnen

Während der Western-Film (und auch der Film im Allgemeinen) den Schwerpunkt über viele Jahrzehnte auf männliche Charaktere (und damit Schauspieler) gelegt hat, soll es in diesem Eintrag um die Schauspielerinnen des Westerns gehen. Es gab sie, und das nicht zu knapp. Obwohl sie nicht die Bekanntheit ihrer männlichen Pendants genießen, werden hier fünf besondere Frauen kurz vorgestellt. In den Themen des Westerns allgemein haben Frauen in der Regel einen untergeordnete Rolle gespielt – anders als im Film Noir etwa, der mit der Femme fatale einen eigenen Charakterzug geschaffen hat. So gibt es im Western den Begriff der „damsel in distress“, was eine „Jungfrau in Nöten“ meint, die vom Held der Geschichte gerettet werden soll, und sich ohne sein Zutun völlig wehrlos ist. Von Selbstbestimmung ist hier wenig zu spüren. Auch nicht, wenn sie sich völlig nebensächlich als Ehefrauen um Haushalt oder die Kinder kümmern, während ihr Mann ausreiten muss, um gegen das Böse anzutreten. In Western späterer Jahre wurden Frauen dann zunehmen selbstbestimmt dargestellt, im Revisionist-Western ebenso – mit Frauen in der Hauptrolle, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

1. Amanda Blake

Abb. 1 – Foto von Amanda Blake.

Amanda Blake (eigentlich Beverly Louise Neill) war die wahrscheinlich bekannteste Western-Darstellerin. Ruhm erlangt sie als „Miss Kitty Russell“ in der TV-Serie „Gunsmoke“, in der sie die Saloonbesitzerin spielte. Die Show, ursprünglich als Radio-Programm gestartet, lief knapp zehn Jahre und erfreute sich großer Beliebtheit. Am Ende ihrer Fernsehkarriere setzte sich Blake für Tiereschutz ein. Sie wurde zudem als dritter Eintrag in die Hall of Great Western Performers aufgenommen.

2. Katy Jurado

Abb. 2 – Katy Jurado auf einem Filmplakat.

Katy Jurado (eigentlich María Cristina Estela Marcela Jurado García) war eine Western-Schauspielerin mexikanischen Ursprungs. Nachdem sie in ihrem Heimatland Bekanntheit erlangte, wechselte sie nach Hollywood, wo sie für eine Reihe Western-Filme der 1950er und -60er Jahre spielte. Sie war zudem die erste lateinamerikanische Schauspielerin die für die Academy Awards nominiert und einen Golden Globe gewann (für ihren Aufritt in „High Noon“).

3. Katharine Ross

Abb. 3 – Katherine Ross in der Mitte, mit Co-Cast.

Katharine Ross ist eine Schauspielerin, die neben Western-Produktionen auch in zahlreichen anderen Filmen gespielt hat. Begonnen hat ihrer Karriere (die bis heute andauert) in den 1960er-Jahren. Besonders erwähnenswert sind hier die Filme „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ und „Tell Them Willie Boy Is Here“, zwei Western-Filme, für die sie je einen BAFTA-Award erhalten hat. Sie ist mit dem Western-Star Sam Elliott verheiratet.

4. Diane Lane

Abb. 4 – Diane Lane in „Lonesome Dove“.

Die Darstellerin Diane Lane ist die jüngste der hier kurz vorgestellten Frauen, ihre Karriere ist weiterhin aktiv. Sie wirkte in einer Vielzahl an Filmen mit; als relevant für die Thematik ist hier „Lonesome Dove“ zu nennen, eine Mini-Serie aus 1980er-Jahren. Sie spielte darin die Rolle der „Lorena Wood“, einer Prostituierten, für die sie schließlich eine Emmy Award Nominierung bekam. Ihr letztes Western-Projekt trägt den Titel „Let Him Go“.

5. Doris Day

Abb. 5 – Doris Day als Calamity Jane.

Last but not least ist mit Doris Day (eigentlich Doris Mary Anne Kappelhoff) eine Schauspielerin zu nennen, die in den 1950er und -60er Jahren extrem bekannt war. Sie spielte in zahlreichen Filmen – im Western-Genre war es die Musical-Film-Produktion mit dem Titel „Calamity Jane“, in der sie die Hauptrolle spielte. Durch ihre Arbeit konnte sie wichtige Preise und Auszeichnungen im Bereich Film und Musik erlangen, darunter auch einige Golden Globe Awards.

Quellen

  1. https://www.criminalelement.com/15-fierce-female-film-roles-women-in-western-movies-edward-a-grainger-list-true-grit-butch-cassidy-the-good-the-bad-and-the-ugly-django-unchained-deadwood/
  2. https://cowgirlmagazine.com/women-in-western-film-television/
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/Amanda_Blake
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Katy_Jurado
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/Katharine_Ross
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Diane_Lane
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Doris_Day

Going Back West, Pt. 12

Hostiles

Nach dem Eintrag zu den wichtigsten und bekanntesten Pferden des Western-Kinos, soll es in dem Beitrag um einen Film gehen, der im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Unter dem Titel „Hostiles“ wurde ein Revisionist-Western (bzw. Anti-Western) vorgestellt – unter der Regie von Scott Cooper, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Der Cast umfasst mehr als 11 Personen, wovon Christian Bale, Rosamund Pike und Timothée Chalamet (der damals noch nicht so bekannt war) zu nennen sind. Hostiles (dt. Titel „Unter Feinden“) handelt von einem Offizier der U.S. Army, der einen Häuptling der Cheyennen und dessen Familie zu seinem Stammesgebiet nach Montana zurückbringen soll. Grundthematik des Film ist die Feindschaft und durchaus grausame Rivalität zwischen den Siedlern und der indigenen Bevölkerung des damaligen Old West. Das kommt im Film schon von Beginn an zum Ausdruck, nicht zuletzt, da der Offizier (Joseph Blocker) die Indigenen bis auf die Knochen hasst. Widerwillig nimmt er den Auftrag an, ihm würde sonst sein Ruhestandsgeld gestrichen werden. Der Häuptling (Yellow Hawk) befindet sich in Gefangenschaft, ist schwer krank und möchte deshalb in seine Heimat zurück, um im Land seiner Vorfahren zu sterben.

Abb. 1 – Captian Joseph Blocker und Begleitschaft.

Harte Reise

Es ist nicht einfach zwischen den Parteien. Immer wieder steigt Blocker der Hass zu Kopf, den er an den Gefangenen auslassen will. Doch es kommt keine Gegenreaktion – Yellow Hawk ist bereit zu sterben. Am Weg finden sie eine junge Frau (Rosalee Quaid), deren Haus abgebrannt und deren Kinder und Ehemann von einer Gruppe Komantschen ermordet wurden. Aus der Not heraus nehmen sie sie mit. Nach einem Zwischenstopp im Fort Winslow, wo sie einen zum Tode verurteilten Gefangenen (Philip Wills) ebenfalls mitnehmen, wird Quaid angeboten, doch dort zu bleiben. Sie entscheidet sich aber dagegen. Im Lauf der Reise werden sie von Komantschen angegriffen, zwei der Soldaten der Begleitkompanie überleben den Angriff nicht. Durch den Vorfall bekommt Blocker ein neues Bewusstsein – und Yellow Hawk sowie sein Sohn bieten an, die Kompanie zu verteidigen, sofern ihre Ketten gelöst würden. Eines weiteren Tages, als Quaid und die Tochter des Häuptlings das Geschirr waschen am Fluss, werden sie von einer Reihe Pelzjägern entführt und vergewaltigt. Sie werden letztlich befreit, und die Jäger getötet – aber es dauert nicht lange, bis Wills (der Gefangene aus dem Fort) flüchten will. Bei dieser Aktion kommen zwei weitere Soldaten um.

Abb. 2 – Rosalee Quaid mit Repetiergewehr.

Ruhestätte

Die restliche Gruppe erreicht schließlich den Ort in Montana, das „Valley of the Bears”, wo sich Blocker und Yellow Hawk befrieden und ihren Respekt füreinander ausdrücken. Der Häuptling stirbt an dem Ort seiner Vorfahren – aber die Ruhe hält nicht lange, als sie von einer Gruppe Siedlern angehalten werden, die das Land für sich beanspruchen. Der Disput entwickelt sich in eine Schießerei, die Siedler kennen keine Gnade. Bis auf Blocker, Quaid und dem Enkel von Yellow Hawk werden alle getötet. Sie werden neben seiner Ruhestätte zu Grabe getragen. Im Epilog wird gezeigt, dass Quaid den Enkel bei sich aufnimmt, und sie verabschiedet sich vom mittlerweile pensionierten Blocker. Der Zug fährt davon – doch dieser kehrt um und springt in letzter Sekunde auf den Wagon. Insgesamt ist es ein brutaler und gnadenloser Western, der – wie Eingangs gesagt – den Konflikt zwischen Weißen und Indigenen in den Mittelpunkt stellt. Das ist auch gelungen, es gibt daher entsprechend wenige „stolze“ Western-Momente, die sich in so vielen anderen Produktionen finden. Es ist damit auch irgendwo eine Antithese zum typischen Material, das Leid wird darin weit mehr als üblich herausgestrichen.

Quellen

  1. Scott Cooper; „Hostiles“ (2017)
  2. https://www.theguardian.com/film/2018/jan/07/hostiles-review-christian-bale

Going Back West, Pt. 11

Pferde

Im Western geht es um Charaktere verschiedener Spielarten, Männer und Frauen, die ganz unterschiedliche Zugänge finden in den Geschichten. Auch spielen Orte und Gegenstände eine große Rolle im Western-Film, da sie über die Jahrzehnte lange Wiederholung zu Klassikern mit Wiedererkennungswert wurden. In manchen Western ist es sogar das Wetter, das seinen Teil in der Erzählung einnehmen kann, da das Leben am Frontier immer auch ein Kampf mit der Natur ist. Aber ein wichtiges Element mit einem Charakter-ähnlichen Status – das ist eines, das sofort mit dem Western-Film assoziiert wird. Es ist ein Begleiter so vieler Personen in den Filmen, ob Freund, ob Feind oder unbeteiligter Nebencharaktere. Die Rede ist selbstverständlich vom Pferd, das einen so wichtigen Part in jeder Western-Geschichte hat. Was das Auto in allen neuzeitlichen Filmen ist, ist das Pferd im Western. Es ist eine Art Gefährt und ermöglicht es erst den Personen ihre oft langen Reisen anzutreten. Und doch ist es mehr als das, es lebt und ist Teil der Kompanie. Es braucht Pflege, es braucht Rast und ist vielen Fällen ein Freund der Charaktere. Gleichzeitig ist es verletzlich und kann sterben, was nicht selten die Protagonisten in Gefahr bringen kann. Aus diesem Grund, hier ein Auszug der schönsten Pferde des Western-Films.

1. Trigger

Abb. 1 – Trigger und Roy Rogers.

Trigger war das Pferd von Western-Darsteller Roy Rogers, welches in vielen Produktionen zu sehen war. Geboren in den 1930er Jahren, war der Palomino in über 80 Western-Filmen (!) zu sehen. Das Publikum schien Trigger zu lieben, der zudem einige Tricks auf Lager hatte. Roy Rogers war nach der ersten gemeinsamen Arbeit derart begeistert, dass er Trigger kurzerhand kaufte, um mit ihm zukünftig auftreten zu können.

2. Buttermilk

Abb. 2 – Buttermilk und Dale Evans.

Buttermilk war das Pferd der Western-Schauspielerin Dale Evans, die spätere Frau von Roy Rogers. Der Geschichte nach war es glückliche Zufälle, warum Buttermilk überhaupt in Hollywood gelandet ist. Ein sog. American Quater Horse, geboren in den 1940er Jahren, war Buttermilk ebenfalls ein Star in vielen Western-Filmen. Durch seine Bekanntheit gab es zudem zahlreiche Replikas in kleinem Maßstab, die von Jung und Alt gerne gekauft wurden.

3. Pie

Abb. 3 – Pie und James Stewart.

Pie war das Pferd von Western-Star James „Jimmy“ Stewart, welches er über viele Jahre reiten konnte. Anders als die zwei vorherigen Stars, konnte Stewart das Tier nicht kaufen, da es damals im Besitz einer junge Frau war. Obwohl der Umgang nicht ganz leicht gewesen sei, hatte er die Arbeit mit Pie immer sehr genossen. In über 15 Produktionen war es an seiner Seite, und wusste laut ihm immer genau, wann die Kamera an war.

4. Dollor

Abb. 4 – Dollor und John Wayne.

Bei Dollor handelt es sich um ein Pferd mit dem John Wayne in einer Vielzahl seiner Filme gearbeitet hat. Es ist ein American Quater Horse, und wurde durch die Auftritte in den Produktionen ebenfalls bekannt. Wayne war zwar nicht der Besitzer von Dollor (das war Dick Webb Movie Productions), dennoch hatte er eine tiefe Verbindung zu dem Tier – er sicherte sich zudem die Rechte für seinen exklusiven Einsatz. Den Lebensabend verbrachte Dollor auf einer Ranch in Texas.

5. Tony

Abb. 5 – Tony und Tom Mix.

Tony galt als das Pferd mit dem Titel „Wonder Horse“ und war der Begleiter von Western-Darsteller Tom Mix. Es ist in über 30 Produktionen der 1920er und -30er Jahren zu sehen. Die Berühmtheit von Tony ging so weit, dass es auf Filmplakaten prominent (mit Namen) vorgestellt wurde – auch eigene Groschenformate rund um Tony wurden auf den Markt gebracht. Wie auch die anderen vorgestellten Pferde, beherrschte es zahlreiche Tricks, die das Publikum beigeisterten.

Quellen

  1. https://cowgirlmagazine.com/famous-horses-film/
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Trigger_(horse)
  3. https://de.findagrave.com/memorial/2030/buttermilk
  4. https://fiftieswesterns.wordpress.com/2009/10/13/jimmy-stewart-and-pie/
  5. https://www.chicagotribune.com/news/ct-xpm-1985-01-13-8501030451-story.html
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Wonder_horses

The effect of an artificial sonic ambiance in office buildings

Have you ever thought about the sounds inside office spaces in different buildings? Hows does a concrete space feel in comparison to a glass and wood one? What if the sounds you heard were actually not generated by the space itself?

I’m on the 20th floor of an office building on Wall Street. One of the offices inside is equipped with about a dozen speakers, some sitting on plinths, others mounted on the ceiling. Aric Marshall, of audio software company Spatial, is leading a demonstration of a new soundscape designed for the workplace. Holding his phone, he says “Just listen,” and touches the screen. I ready myself to hear the soundscape come out through the speakers, but just the opposite happens. The sound I hadn’t processed turns off, plunging the room in a cold, uncomfortable, almost metallic silence. Without me realizing it, a soundscape had been playing all along—in this case, a muted, almost imperceptible pitter-patter of rain falling on the roof of a wooden cabin—coating the concrete office with a sort of soft, sonic balm.

Nowadays, our senses are bombarded from every side. Companies are competing for our attention any way they can, and now lots of them have started using sound as a marketing strategy. Companies like Ambercrombie and Fitch and Mastercard started using their own signature soundscapes in stores in order to stick in consumers’ minds.

The article author goes on: “This week, I experienced what an office could sound like if someone intentionally designed it that way. Here, that someone is in fact two companies: sonic-branding studio Made Music Studio and Spatial, an immersive audio-software platform. As companies continue with their quest to lure tenants back into the office, both are betting that bespoke soundscapes can provide a resounding advantage.”

Made Music studio has been experimenting with implementing different soundscapes in companies that invoke an emotional response and increase the immersion for customers. Imagine how it would be to walk into a hotel where you have “welcoming ambience,” “focusing ambience” and “energising ambience`.

Resources

https://www.spatialinc.com/news/fast-company-i-got-to-hear-what-an-office-can-sound-like-with-the-help-of-sonic-ambiance

Live Performance Environment: Camelot

This might be interesting for all of you who want to do a live performance! 🙂

Setlist manager, digital mixer, software instrument and effects host, PDF sheet music player, multitrack audio player and highly advanced patchbay and MIDI router, these are the features of this new live performance software, Camelot, developed by Audio Modeling.

It is also designed not to have the need to have a manual, everything is clear and with just a quick guide you can have access to all the features.

As they stated:

“Camelot is an application created to address the most complex live performance needs with a simple and guided workflow. What in the past could only be achieved with a complex configuration of several applications and devices connected together, Camelot achieves in a single comfortable and well-designed workstation. Song in Camelot gathers all your configurations of hardware instruments and MIDI routing, software instruments and FX instances, sheet music and audio backing tracks.

It is also quite cheap for all of its features and there is also a free version, in which only a few features are missing.

If you are interested, you can take a look here:

https://audiomodeling.com/camelot/overview/

Bela Board

What is it?

Bela is an open-source embedded computing platform for creating responsive, real-time interactive systems with audio and sensors.

Bela was born in the Augmented Instruments Laboratory, in the Centre for Digital Music at Queen Mary University of London. Bela is now developed and produced by Augmented Instruments Ltd in London, UK.

It provides low latency, high quality audio, analog and digital I/O in a really small package that can be easily embedded into a huge range of applications.

It can be used, for example, to create musical instruments and audio effects.

It is built on the BeagleBone family of open-source embedded computers, Bela combines the processing power of an embedded computer with the timing precision and connectivity of a microcontroller.

In computing, “real-time” refers to any system that guarantees response within a specified time frame. This is called the “real-time constraint”. Bela’s real-time constraint is processing audio frames at audio rate, which is 44,100 frames per second.

There are different types of real-time systems, often called soft, firm, or hard. A firm or soft real-time system can miss a few deadlines, but performance will degrade if too many deadlines are missed. A hard real-time system is one that is subject to stringent deadlines, and must meet those deadlines in order to function. Bela is a hard real-time system, meaning that it must process audio frames at audio rate in order to function.

Bela features an on-board IDE that launches right in the browser, making it easy to get up and running without requiring any additional software.

It has just 0.5ms latency while retaining the capabilities and power of a 1GHz embedded computer running Linux.

Why choose Bela? Because no complicated setup or complex toolchains is needed. Just connect Bela to your computer, launch the on-board IDE in a web browser, and start coding right away.

Bela comes in 2 version, Bela Board and Bela Board mini.

Bela Board has 8 channels of 16-bit analog I/O, 16 digital I/O, stereo audio I/O, and 2 built-in speaker amplifiers.

Bela Mini is 1/3 the size of the big one. It features 8 16-bit analog inputs and 16 digital I/O, as well as 2 channels of audio input and output.

It runs a custom audio processing environment based on the Xenomai real-time Linux extensions. Your code runs in hard real-time, bypassing the entire operating system to go straight to the hardware.

What’s really great, is that you can code in various languages such as C++, SuperCollider, Csound and PureData. This makes it really user-friendly!

Bela is ideal for creating anything interactive that uses sensors and sound. So far, Bela has been used to create:

  • musical instruments
  • kinetic sculptures
  • wearable devices
  • interactive sound installations
  • effects boxes
  • robotic applications
  • sensorimotor experiments
  • paper circuit toolkits
  • e-textiles

Here some examples:

Light Saber

of Nature and Things – de Shroom (the Shroom) – Sound Art Installation

Microtonal subtractive synthesizer (Bela Mini + Pure Data)

SoundInk (Bela Mini + Pure Data)

Noise do not Judge (Bela, Trill Craft + Pure Data)

Sonic Tree (Bela + SuperCollider)

Resources

bela.io

Music for Solo Performer

Music for Solo Performer is a composition from the american composer of experimental music Alvin Lucier.

Mr. Lucier was a music professor at Wesleyan University in Middletown, Connecticut and also a member of the influential Sonic Arts Union (a collective of experimental musicians).

His works explore acoustic phenomena and auditory perception and is influenced by science and explores the physical properties of sound itself: resonance of spaces, phase interference between closely tuned pitches, and the transmission of sound through physical media.

He is mostly know for the piece “I am sitting in a Room” from 1969, in which he plays with the resonence of different rooms.

But the proper beginning of his compositional career is defined by his 1965 composition Music for Solo Performer.

This composition is also reffered to as the ‘brain wave piece’ and is considered to be the first musical work to use brain waves to directly generate the resultant sound..

The mechanics of the piece were although simple: alpha brain waves are picked up from electrodes attached to the performer, and the low frequency thumps (typically between 9-15 hertz) are first sent into amplifiers to amplify the pulses’ volume. Then, a bandpass filter cleans up the signal, which is sent by a second performer at a mixing board through a number of loudspeakers attached to percussion instruments and other objects to be activated by these massive, low frequency thumps.

This work, anyway, doesn’t attempt to use or show mind controll, but more like how to creatively use the mind controlling the “consequencies”, as Luier said:

“The idea was that I didn’t want to show mind control… Discovery is what I like, not control… So I completely eschewed that form… and let that alpha just flow out, and the composition was then how to deploy those speakers, and what instruments to use.”

How does this performance look like?

A man sits in a chair in the middle of a concert hall, perfectly still and dressed in a suit and tie, surrounded by a veritable orchestra of percussion instruments. Timpani, gongs, bass and snare drums and cymbals without performers to bring them to life.

Out of nowhere, thunderous bass sounds bring these instruments into vibratory oscillation, their sonic activity spreading around the space in an ever-morphing wash of sound. The man sits calmly at the center. His eyes are closed as he listens to this remarkable spectral orchestra, which, is being played by his brain.

How did this idea start?

In 1964 Lucier was teaching at Brandeis University and he was trying to find his own path, to work on composition, on his own language.

At the time, physicist Edmond Dewan was working at a lab near Brandeis doing brain wave research for the US Air Force. Dewan was an amateur organist and used to visit the Brandeis music department and was eager to share his ideas and equipment. Also, Lucier spent many hours working alone in the Brandeis electronic music studio working with Dewan’s gear such as  two Tektronix Type 122 preamplifiers in series, one Model 330M Kronhite Bandpass Filter set for a range of 9 Hz to 15 Hz, an integrating threshold switch and electrodes.

After learning how to produce alpha waves quite consistently, Lucier had to decide what he was going to do with them. They are between 10-14 hertz (below the normal human hearing range) so they could be somehow perceived as physical rhythmic impulses. His colleagues suggested that he could record the alpha waves and create a piece of tape with the material by manipulating the recording. But Lucier regularly used a recorded track of accelerated alpha waves during the performances of the piece to bring the waves into the audio range, the main material of the piece remains raw alpha generated in real time.

This work was also influenced by the strong impression that a Trappist monk’s meditation practice made on Lucier:

“I remember going into the chapel and watching a Trappist monk in the act of contemplation… he was thinking – deeply. It looked like somebody just thinking as hard as he possibly could. I remember I went back an hour later – he was in the same attitude – and I thought, “Well, if there’s any such thing as pure thought, that guy is doing it.” And that impressed me a lot… So when I did the brain wave piece, you’ve got to sit and not think of anything; because if you create a visual image your alpha will block.”

Here is a video of the performance:

Resources

Volker Sraebel, Wilm Thoben – Alvin Lucier’s Music for Solo Performer Experimental music beyond sonification

Wikipedia – Alvin Lucier

Wikipedia – Sonic Arts Union

Andrew Raffo Dewar – Inner Landscapes Alvin Lucier’s Music for Solo Performer