{"id":7631,"date":"2021-12-01T16:30:00","date_gmt":"2021-12-01T16:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7631"},"modified":"2021-12-01T16:34:47","modified_gmt":"2021-12-01T16:34:47","slug":"master-thesis-evaluierung-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7631","title":{"rendered":"Master Thesis Evaluierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autor<\/strong>: Aberham, Odo<br><strong>Jahr der Ver\u00f6ffentlichung:<\/strong>\u00a02019<br><strong>Universit\u00e4t:<\/strong>\u00a0Universit\u00e4t Wien, Masterstudium Musikwissenschaft<br><strong>Titel:<\/strong>\u00a0Englische K\u00f6nigsdramen in italienischen Opern am Beispiel von Johann Simon Mayrs und Giovanni Pacinis Werken<br><strong>Art der Arbeit:<\/strong>\u00a0Hochschulschrift (Masterarbeit)<br><strong>Sprache:<\/strong>\u00a0Deutsch<br><strong>Seitenanzahl:<\/strong>\u00a0155<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gestaltungsh\u00f6he<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit, besteht sie fast ausschlie\u00dflich aus Text &#8211; die Gestaltung und Formatierung tritt dabei in den Hintergrund. Es lassen sich allerdings Tabellen und Grafiken in Form von Ausz\u00fcgen aus Notenbl\u00e4ttern finden. Die Arbeit setzt sich mit dem Thema der italienischen Oper in Hinblick auf Dramen (englische K\u00f6nigsdramen im Speziellen) auseinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innovationsgrad<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit besteht im Grunde aus zwei Kapiteln. Da sind zum einen die Grunds\u00e4tze des Themas hinsichtlich der italienischen Oper im 19. Jahrhundert und zum anderen die &#8220;K\u00f6nigsdramen&#8221; und die dazugeh\u00f6rigen Opern. Beide Kapitel weisen nochmals drei Subkapitel auf, in denen der Stoff verhandelt wird. Die Methode der Forschung ist klar der Literaturarbeit zuzuweisen, da der Autor sich durch zahlreiche Werke hinsichtlich der italienische Oper gearbeitet hat, inkl. der Opernliteratur selbst. Er hat sich dabei mit allen drei Dimensionen (verbal, musikalisch, szenisch) auseinandergesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Innovationsgrad ist nach meinem Ermessen als durchaus hoch zu bewerten. So schreibt der Autor in der Einleitung \u00fcber die Beweggr\u00fcnde, dass die Thematik bisher nur eine geringe wissenschaftliche Aufarbeitung erfahren habe, und er das Gebiet in dieser Hinsicht erweitern m\u00f6chte. Daf\u00fcr legt er nahe, dass es den Zeitraum der italienischen Oper mit der fast monothematischen Ausrichtung tats\u00e4chlich als &#8220;Phase&#8221; gegeben hat, und die beinahe 100 St\u00fccke nicht zuf\u00e4llig in dieser Spielart entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbstst\u00e4ndigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was die Selbstst\u00e4ndigkeit betrifft, so kann hier kein negativer Aspekt festgestellt werden. Die Arbeit wirkt in allen Details genau bis akribisch, ist umfangreich und beleuchtet eine Vielzahl von Gesichtspunkten. Darunter fallen historisches (\u00fcber weite Strecken), konkret-inhaltliches zu den Werken und allgemeines \u00fcber das italienische Operngenre. Im Anhang findet sich noch eine gro\u00dfe Gegen\u00fcberstellung in Hinblick auf die Figuren der Dramen (Herscher\u00efnnen der britannischen Krone).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gliederung &amp; Struktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die klare Gliederung der Arbeit beh\u00e4lt man stets den \u00dcberblick, welches Thema gerade im Zentrum steht. Die Logik macht durchaus Sinn, und folgt dem Schema &#8220;vom Allgemeinen zum Speziellen&#8221; &#8211; nach der Einleitung folgt die eigentliche Einf\u00fchrung in den Stoff, mit historischen und stilistischen Bez\u00fcge etc. Damit wird die Basis geschaffen, um sich im zweiten Teil konkret mit zwei Komponisten auseinandersetzen zu k\u00f6nnen. In der Conclusio wird auf den Inhalt zusammenfassend zur\u00fcckgeblickt und der Schluss hinsichtlich der Fragestellung gezogen. Es wird zudem nochmals auf den Stand der Forschung hingewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umfang der Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit erstreckt sich auf rund 120 Seiten exkl. Verzeichnis und Anhang, was einem ordentlichen Umfang entspricht. F\u00fcr einen wissenschaftlich-forschende Zugang (ohne Werkst\u00fcck) ist das angemessen und mitnichten zu wenig. Das wird durch die sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Notenbeispiele nochmals verdichtet, wodurch die Arbeit an zus\u00e4tzlicher Qualit\u00e4t gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orthographie \/ Sorgfalt \/ Genauigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich der Orthografie l\u00e4sst sich feststellen, dass der Autor sehr sorgf\u00e4ltig gearbeitet hat. Ich konnte keine Fehler in der Rechtschreibung entdecken, was bei einer Masterarbeit aber durchaus erwartet wird. Die Satzstruktur ist klar (keine \u00fcberlangen S\u00e4tze), wenn auch in der Sprache recht intellektuell und komplex gehalten. Als Alltagslekt\u00fcre ist sie daher nur eingeschr\u00e4nkt zu empfehlen &#8211; was der Sache aber nat\u00fcrlich keinen Abbruch tut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was die Literatur betrifft, so wird in der Arbeit auf 68 Quellen (der \u00fcberwiegende Teil B\u00fccher) verwiesen &#8211; allerdings exklusive Enzyklop\u00e4dien und Klavierausz\u00fcgen, auf die ebenfalls reichlich verwiesen wird. Eine handvoll audio-visueller Quellen runden die Nachweise ab. Alphabetisch sauber sortiert, findet man alles wie gewohnt auf den Seiten nach dem Textteil der Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Aberham, OdoJahr der Ver\u00f6ffentlichung:\u00a02019Universit\u00e4t:\u00a0Universit\u00e4t Wien, Masterstudium MusikwissenschaftTitel:\u00a0Englische K\u00f6nigsdramen in italienischen Opern am Beispiel von Johann Simon Mayrs und Giovanni Pacinis WerkenArt der Arbeit:\u00a0Hochschulschrift (Masterarbeit)Sprache:\u00a0DeutschSeitenanzahl:\u00a0155 Gestaltungsh\u00f6he Aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit, besteht sie fast ausschlie\u00dflich aus Text &#8211; die Gestaltung und Formatierung tritt dabei in den Hintergrund. Es lassen sich allerdings Tabellen und Grafiken<\/p>\n<footer class=\"entry-footer index-entry\">\n<div class=\"post-social pull-left\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7631\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-facebook\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/home?status=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7631\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-twitter\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?mini=true&#038;url=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7631&#038;title=Master+Thesis+Evaluierung\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-linkedin\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/div>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7631\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n<\/footer>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7631"}],"collection":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7631"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7653,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7631\/revisions\/7653"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}