{"id":7609,"date":"2021-12-01T08:13:59","date_gmt":"2021-12-01T08:13:59","guid":{"rendered":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7609"},"modified":"2021-12-01T08:13:59","modified_gmt":"2021-12-01T08:13:59","slug":"master-thesis-evaluierung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7609","title":{"rendered":"Master Thesis Evaluierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Titel der Diplomarbeit: <\/strong>Vom h\u00e4sslichen Entlein zum Schwan.\u00a0Zur Darstellung von Sch\u00f6nheitsoperationen im\u00a0Fernsehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verfasserin<\/strong>: Andrea Zeidler<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jahr der Ver\u00f6ffentlichung:<\/strong> 2012<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angestrebter akademischer Grad :<\/strong> Magistra der Philosophie (Mag.phil.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Studienrichtung lt. Studienblatt:<\/strong> Theater-, Film-und Medienwissenschaft<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Universit\u00e4t:<\/strong> Universit\u00e4t Wien\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprache:<\/strong> deutsch<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seitenanzahl:<\/strong> 76 Seiten<\/p>\n\n\n\n<p>Die von mir gew\u00e4hlte Arbeit befasst sich mit Sch\u00f6nheitsoperationen, Medien und Sch\u00f6nheit und bietet ein Hintergrundwissen dieser Bereiche aus soziologischer, medienwissenschaftlicher und historischer Sicht. Diverse Selbstverbesserung-Shows werden kritisch untersucht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weiters werden MakeOver Shows analysiert und mittels der in der Arbeit beschriebenen soziologischen und medienwissenschaftlichen Hintergr\u00fcnde eingeteilt werden. Insbesondere wird auf das \u00f6sterreichische Format \u201eEin Leben f\u00fcr die Sch\u00f6nheit von ATV eingegangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gestaltungsh\u00f6he<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit ist sehr sporadisch gestaltet und nicht besonders ansprechend.<br>Es handelt sich fast ausschlie\u00dflich um Text, denn die Arbeit kommt mit 8 Abbildungen aus. Auch diese dienen der Information und nicht der Gestaltung. Da mir lediglich ein PDF vorliegt, kann ich eine Druckversion hinsichtlich Papierwahl oder Covergestaltung nicht beurteilen. Auszugehen von der PDF-Version wird es hier jedoch wohl auch um eine Standardgestaltung halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innovationsgrad<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Theoretische Teil ist eine Zusammenfassung und Interpretation aus vorhandnen Werken. Der Innovationsgrad ist demnach nicht hoch.<br>Da die Arbeit schon vor 9 Jahren verfasst wurde, sind die Erkenntnisse meiner Meinung nach nicht am allerneuesten Stand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbstst\u00e4ndigkeit und Kommunikationsgrad<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Teil der Arbeit richtet sich stark an den Kommunikationsgrad der verwendeten Literatur. Der zweite Teil wirkt freier geschrieben. Der Wortlaut der beiden Teile unterscheidet sich merkbar.<br>Das Werk wurde ohne Unternehmen verfasst, jedoch wird unter anderem auf eine ATV-Serie genau eingegangen, und durch den beigef\u00fcgten Lebenslauf kann man ein Naheverh\u00e4ltnis zum Sender durch ein Praktikum entnehmen. Die Autorin ist TV- Redakteurin unter anderem beim Konkurrenzsender ORF.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gliederung und Struktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk ist nachvollziehbar Strukturiert. Beginnend mit einer Allgemeinen Einf\u00fchrung in das Thema, gefolgt von historischen Hintergr\u00fcnden. Abschlie\u00dfend mit dem Einsatz der in der Arbeit beschriebenen Erkenntnisse zur Analyse von Themenbezogenen TV-Formaten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umfang der Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit Umfasst 76 Seiten. Davon sind etwa 60 Seiten die eigentliche Arbeit. Der Rest f\u00e4llt auf Danksagung, Literaturverzeichnis und Lebenslauf. Da es sich bei der Arbeit aber fast ausschlie\u00dflich um Text handelt ist der Umfang dennoch gro\u00df.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orthographie, Sorgfalt und Genauigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders genau wird auf das Thema Reality-TV eingegangen. Dieser Teil umfasst fast 20 Seiten. Im Vergleich dazu, wurden die anderen Themenbereiche, die meiner Auffassung bedeutender f\u00fcr das Thema der Arbeit sind nur oberfl\u00e4chlich aufgegriffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Haupts\u00e4chlich wird auf die B\u00fccher:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Villa,P.&nbsp; (2008).&nbsp; Habe den Mut,&nbsp; Dich&nbsp; Deines K\u00f6rpers zu bedienen!&nbsp; Thesen zur K\u00f6rperarbeit&nbsp; in&nbsp; der Gegenwart&nbsp; zwischen &nbsp; Selbsterm\u00e4chtigung&nbsp; und Selbstunterwerfung. In: P. Villa (Hg.). sch\u00f6n normal. Manipulationen am K\u00f6rper als Technologien des Selbst(S. 245-272). Bielefeld: transcript Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>&amp;<\/p>\n\n\n\n<p>Maasen, S.(2008).&nbsp; Bio-\u00e4sthetische&nbsp; Gouvernementalit\u00e4t \u2013Sch\u00f6nheitschirurgie&nbsp; als Biopolitik. &nbsp; In: P. Villa (Hg.). sch\u00f6n &nbsp; normal. Manipulationen &nbsp; am K\u00f6rper &nbsp; als Technologien des Selbst(S. 99-118). Bielefeld: transcript Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>eingegangen. Wobei sich das zweite Buch auf das erste bezieht.\u00a0Insgesamt werden 52 Quellen angegeben. (B\u00fccher und Internetseiten).<\/p>\n\n\n\n<p>_____________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>KURZZUSAMMENFASSUNG:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kosmetische Chirurgie als Eingriff in die Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Analyse des Werkes Reshaping the Female Body von Kathy Davis: These: Sch\u00f6nheitsoperationen sind eine Sch\u00f6nheitspraxis die Aufgrund von finanziellen Aufwand und gesundheitlichen Risiken eine f\u00fcr Frauen erniedrigende Praxis darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Gespr\u00e4chen mit betroffenen zog Davis jedoch den Schluss, dass der gro\u00dfe Leidensdruck durch die eigene Wahrnehmung abnormer K\u00f6rperteile durch diese Operationen beendet wurde und kosmetische Chirurgie somit als Eingriff ind die Identit\u00e4t zu erfassen ist und nicht als Sch\u00f6nheitspraxis.<br>Die Soziologin Sabine Maasen beschreibt die Entscheidung zur Operation als souver\u00e4nen bewussten Akt.<br>Der Druck von au\u00dfen ist mehr als Druck der Gesellschaft zu sehen. Das enge soziale Umfeld unterst\u00fctzt den Wunsch zur Operation aufgrund der Risiken meist nicht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>[&#8230;]einer Kultur, die K\u00f6rpererfahrung mit Charakter gleichsetzt, und dar\u00fcber hinaus mit Erfolg, stellt in der Tat der falsche K\u00f6rper und nicht die kosmetische Chirurgie einen Akt der T\u00e4uschung dar. <\/p><cite><sup>(Maasen, S. (2008). Bio-\u00e4sthetische Gouvernementalit\u00e4t\u2013Sch\u00f6nheitschirurgie als Biopolitik. In: P. Villa (Hg.). sch\u00f6n normal. Manipulationen am K\u00f6rper als Technologien des Selbst (S. 99-118). Bielefeld: transcript Verlag.S. 109)<\/sup><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00f6nheitschirurgie als Element einer bio\u00e4sthetischen Gouvernementalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Laut Maasen herrscht eine\u00a0 Ambivalenz von Freiheit und Zwang zur Selbstgestaltung = Sch\u00f6nheit ist keine freie Entscheidung, sondern gesellschaftlicher und gesellschaftspolitischer Druck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Normalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Zonen des \u201eNormalen\u201c und die Grenzen zur Normalit\u00e4t werden immer wieder neu ausgelegt. (J\u00fcrgen Link)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00f6nheitsideale im Wandel der Zeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antike:<\/strong> G\u00f6tter und G\u00f6ttingen (Nicht zu zarte Figur, kleine Brust, lange Haare)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittelalter:<\/strong> Askese (blass, blond und schlank)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barock:<\/strong> korpulent, vollbusig, lebenslustig, Locken oder Per\u00fccke<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jahrhundertwende:<\/strong> Betonung auf weibliche. Attribute schlanke Taille und \u00fcppiger Busen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwischenkriegszeit:<\/strong> archetypisch m\u00e4nnliche Figuren und Frisuren schlank und sportlich (1921 erste Miss America)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>50er-90er Jahre:<\/strong> 50er Kurven (Marilyn Monroe), ender der 60er Befreiung und Selbstbestimmung, schlanke K\u00f6rper, 70er und 80er sportliche K\u00f6rper (Fitnesswelle &amp; Di\u00e4ten)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das aktuelle Sch\u00f6nheitsideal:<\/strong> jung und d\u00fcnn. H\u00e4sslichkeit wird nicht akzeptiert und die Menschen haben Angst vorm Altern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00f6nheitsoperationen im TV<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Jahrtausendwende kamen MakeOver-Shows, Di\u00e4tshows und insbesondere auch Sch\u00f6nheitsoperationsshows im deutsprachigen Raum auf. Den Teilnehmern wird die M\u00f6glichkeit geboten sich mittels Selbstoptimierung mit anderen Teilnehmern zu konkurrieren. Hierbei handelt es sich um ein Subgenre von Realty Shows (Lifestyle Show \/ Vorher-Nacher-Realityshow)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eThe Swan- endlich sch\u00f6n\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstausstrahlung 2004 auf FOX America. Deutsche Abwandlung folge ebenfalls 2004 moderiert von Verona Pooth auf Pro7. Das Sendekonzept ist simple: Kandidatinnen die sich als h\u00e4sslich empfanden wurden zwei Monate lang von \u00c4rzten, und Coaches durch Chirurgie, mentales Training, Fitness und Zahnbehandlungen \u201eversch\u00f6nert\u201c. In dieser Zeit durften die Kandidatinnen nicht in den Spiegel sehen um den Vorher\/Nachher Effekt zu erh\u00f6hen. Daf\u00fcr befinden sie sich in einem spiegellosem Camp. Die Enth\u00fcllung des neuen Selbst wird gro\u00df inszeniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Leben f\u00fcr die Sch\u00f6nheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ATV Reality Serie wurde in zwei Staffel produziert und begleitet vier Sch\u00f6nheitschirurgen durch ihren Alltag sowie Patienten beim Gang zum Sch\u00f6nheitschirurgen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>ATV begleitet die Menschen, die mit den Reichen verkehren und die zu Sch\u00f6nen machen<\/p><cite><sup>ATV<\/sup><\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Titel der Diplomarbeit: Vom h\u00e4sslichen Entlein zum Schwan.\u00a0Zur Darstellung von Sch\u00f6nheitsoperationen im\u00a0Fernsehen. Verfasserin: Andrea Zeidler Jahr der Ver\u00f6ffentlichung: 2012 Angestrebter akademischer Grad : Magistra der Philosophie (Mag.phil.) Studienrichtung lt. Studienblatt: Theater-, Film-und Medienwissenschaft Universit\u00e4t: Universit\u00e4t Wien\u00a0 Sprache: deutsch Seitenanzahl: 76 Seiten Die von mir gew\u00e4hlte Arbeit befasst sich mit Sch\u00f6nheitsoperationen, Medien und Sch\u00f6nheit und bietet<\/p>\n<footer class=\"entry-footer index-entry\">\n<div class=\"post-social pull-left\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7609\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-facebook\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/home?status=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7609\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-twitter\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?mini=true&#038;url=http%3A%2F%2Fdesres20.netornot.at%2F%3Fp%3D7609&#038;title=Master+Thesis+Evaluierung\" target=\"_blank\" class=\"social-icons\"><i class=\"fa fa-linkedin\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/div>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7609\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n<\/footer>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7609"}],"collection":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7609"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7609\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7610,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7609\/revisions\/7610"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/desres20.netornot.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}