{"id":7604,"date":"2021-12-01T00:00:55","date_gmt":"2021-12-01T00:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7604"},"modified":"2021-12-01T00:00:55","modified_gmt":"2021-12-01T00:00:55","slug":"masterarbeit-bewertung-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=7604","title":{"rendered":"Masterarbeit Bewertung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autor<\/strong>: Hannes Wagner&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jahr der Ver\u00f6ffentlichung:<\/strong>&nbsp;2015<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Universit\u00e4t:<\/strong>\u00a0Universit\u00e4t Wien, Masterstudium Medieninformatik<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Titel:<\/strong>&nbsp;Capturing Performance Based Character Animation in Real Time for Unity<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Art der Arbeit:<\/strong>&nbsp;Master\u2019s Thesis<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprache:<\/strong>&nbsp;Englisch<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seitenanzahl:<\/strong>&nbsp;91<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Masterarbeit besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung von Animationen mit Fokus auf Character Design. Da 3D-Models und andere Assets von Jahr zu Jahr immer schneller ein neues Realit\u00e4tslevel erreichen, wird derselbe Trend ebenso im Animationsbereich gefordert. Zusammen mit einer stetig moderner werdenden Technologie, ist man heutzutage durchaus in der Lage innerhalb k\u00fcrzester Zeit realit\u00e4tsnahe Character-Animationen zu entwickeln. Diese Techniken werden in der Masterarbeit n\u00e4her untersucht, wobei eine Methode ganz klar im Mittelpunkt steht: Das Motion Capturing. Das Ziel dieser Arbeit ist es, vorhandene Capturing-Arten miteinander zu kombinieren, um mithilfe von unterschiedlichen Tracking-Systemen eine vollst\u00e4ndige Animation zu generieren, welche beispielsweise auf ein humanoides Rig \u00fcbetragen werden kann, um so einen digitalen Character in Bewegung zu versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gestaltungsh\u00f6he&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit sticht rein visuell nicht wirklich hervor. Sie dient jedoch dem Zweck und ist sehr klar und strukturiert aufgebaut. Die gesamte Arbeit liest sich sehr technisch. Meiner Meinung nach w\u00e4ren eine h\u00e4ufigere Anwendung von Bildern sehr angebracht, vor allem in den Bereichen, wo \u00fcber die Funktionen des Prototyps geschrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innovationsgrad<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da ich mich sehr viel mit dem Thema Motion Capturing auseinandersetze, bin ich der Meinung, dass der Innovationsgrad dieser Masterarbeit sehr hoch ist. Ich bin erstaunt, dass man mithilfe von \u201ebilligeren\u201c Tracking-Ger\u00e4ten in der Lage ist, ein eigenst\u00e4ndiges MoCap-Tool zu bauen. Auch wenn das Ergebnis nicht &#8220;ProductionReady&#8221; ist, kann man mit dem Prototyp einiges an Zeit sparen, da man mit dem Animationsprozess nicht von 0 anfangen muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbstst\u00e4ndigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich traue es dem Autor durchaus zu, s\u00e4mtlichen in der Arbeit vorkommenden Content, selbst beigebracht und nat\u00fcrlich geschrieben zu haben. Mit einer Brise pers\u00f6nlichem Interesse hinsichtlich des Themas kann man durchaus in der Lage sein, diesen Prototypen zu entwickeln. Die Arbeit liest sich ebenso sehr praxisorientiert und die Bilder lassen daraus schlie\u00dfen, dass hier in den meisten F\u00e4llen selbst Hand angelegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gliederung und Struktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe keine Schwierigkeit in der Aufbereitung der Arbeit hinsichtlich der Gliederung der einzelnen Kapitel. Diese sind n\u00e4mlich sehr verst\u00e4ndlich aufgebaut und jedes nachfolgende Kapitel erg\u00e4nzt das Vorherige ziemlich solide. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen guten \u00dcberblick \u00fcber einzelne Bereiche der Arbeit. Theorie und Praxis wurde nicht komplett getrennt, sondern wird in einer verst\u00e4ndlichen Art und Weise miteinander vermischt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommunikationsgrad<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es handelt sich hier um eine praktische Arbeit + Dokumentation. Bei so einem Fall muss man sich nat\u00fcrlich besonders M\u00fche geben, dem Leser einen bestm\u00f6glichen Einblick in seine praktische Arbeit zu erm\u00f6glichen. Dies ist hier meiner Meinung nach gegl\u00fcckt. Auch wenn ich den mathematischen Aspekt der Arbeit nicht verstanden habe, ist nahezu jeder Schritt genauestens beschrieben und dokumentiert. Ich habe vorhin kritisiert, dass nur sehr wenige Bilder in dieser Arbeit verwendet wurden. Bei einer erh\u00f6hten Anzahl der Bilder k\u00f6nnte der Kommunikationsgrad aber auf jeden Fall gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umfang der Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meines Erachtens nach ist diese Arbeit sehr umfangreich. W\u00e4hrend am Anfang ein Theorie-Teil sowie die Herleitung des Themas niedergeschrieben wurde, widmete man sich anschlie\u00dfend voll und ganz auf die praktische Arbeit bzw. auf die Erstellung des Prototypen. Es wurde sehr genau gearbeitet und der praktische Teil l\u00e4sst daraus schlie\u00dfen, dass man sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat und wirklich Ahnung von der Materie hat. Ebenso gef\u00e4llt mir die Selbstreflektierung der Probleme, die der Prototyp hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orthographie sowie Sorgfalt und Genauigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit macht einen sehr sorgf\u00e4ltigen Eindruck. Jedoch hat man bei manchen Unterkapiteln das Gef\u00fchl, dass etwas an Recherchen gespart wurde, da diese nur sehr kurz sind und keinen wirklichen Mehrwert bieten. Diese h\u00e4tte man sich dann auch sparen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem ersten Blick sind sehr viele Quellen angegeben. Von B\u00fcchern, zu digitale Medien bis hin zu Videos ist alles zu finden. Das finde ich grunds\u00e4tzlich sehr gut. Ich bin ebenso der Meinung, dass in dieser Arbeit sehr viel aus eigener Kraft und eigenem Wissen gearbeitet wurde, was ich sehr sch\u00e4tze! Zitate sind bei so einer praktischen Arbeit nat\u00fcrlich nicht so h\u00e4ufig zu finden, nichtsdestotrotz h\u00e4tte ich mir in Kapitel 2 durchaus mehr Zitate gew\u00fcnscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Hannes Wagner&nbsp;&nbsp; Jahr der Ver\u00f6ffentlichung:&nbsp;2015 Universit\u00e4t:\u00a0Universit\u00e4t Wien, Masterstudium Medieninformatik Titel:&nbsp;Capturing Performance Based Character Animation in Real Time for Unity Art der Arbeit:&nbsp;Master\u2019s Thesis Sprache:&nbsp;Englisch Seitenanzahl:&nbsp;91 Diese Masterarbeit besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung von Animationen mit Fokus auf Character Design. 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