{"id":6058,"date":"2021-06-06T13:48:16","date_gmt":"2021-06-06T13:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=6058"},"modified":"2021-06-06T13:48:16","modified_gmt":"2021-06-06T13:48:16","slug":"mastering","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/desres20.netornot.at\/?p=6058","title":{"rendered":"Mastering"},"content":{"rendered":"\n<p>Mastering ist bei digitalen Produktionen der letzte Schritt, bevor es zur Vermarktung bzw. Ver\u00f6ffentlichung kommt, um den Klang und die Lautst\u00e4rke an den Industriestandard anzugleichen. Auch das Pressen des Audiomaterials auf Vinylplatten oder das Erstellen von CDs wird Mastering genannt, ist aber in diesem Fall nicht gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMastering is the last creative step in the audio production process, the bridge between mixing and replication \u2013 your last chance to enhance sound or repair problems in an acoustically \u2013 designed room \u2013 an audio microscope. Mastering engineers lend an objective, experienced ear to your work; we are familiar with what can go wrong technically and esthetically.\u201d (Katz, 2003, S. 11)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMastering ist keine Anh\u00e4ufung von Werkzeugen oder ein Ger\u00e4t, durch das man Musik schickt, sodass sie am Ende \u201egemastert\u201c herauskommt. [&#8230;] Es ist eine Kunstform, die, wenn sie gewissenhaft und in gr\u00f6\u00dfter Vollendung ausgef\u00fchrt wird, im \u00fcberwiegenden Ma\u00dfe von den F\u00e4higkeiten einer einzelnen Person abh\u00e4ngt. Ihrer Erfahrung mit den verschiedenen Musikstilen und ihrem guten Geschmack.\u201c (Owsinsky, 2009, S. 19)<\/p>\n\n\n\n<p>Erkennbar wird bei den Beschreibungen dieser beiden Zitate, wie viel Erfahrung und Equipment bei dem Mastering-Vorgang ben\u00f6tigt wird. Beide dieser Quellen stammen aus den Jahren vor 2010 und bis dahin war ein Mastering Ingenieur fast die einzige M\u00f6glichkeit diesen Prozess durchzuf\u00fchren. Da es sich beim Mastering um \u00e4hnliche Vorgehensweisen handelt, die auf unterschiedliche St\u00fccke angewendet werden, wurde in den letzten Jahren auch vermehrt Software entwickelt, die diesen Schritt automatisch vollzieht. Dazu geh\u00f6ren einerseits die Analyseprogramme des kostenintensiven und bei Mastering-Ingenieuren beliebten Programms \u201eIzotope Ozone\u201c, andererseits gibt es auch viele aufkommende Websites, wie landr.com, cloudbounce.com, emastered.com, usw., deren Dienste schon f\u00fcr monatliches Abonnement genutzt werden k\u00f6nnen und \u00e4hnlich gute Ergebnisse liefern. Dabei geht zwar das Sammeln pers\u00f6nlicher Erfahrungswerte des Audioingenieurs verloren, bei anf\u00e4nglich guten Mixdowns liefern diese Websites jedoch zum Teil ausreichend gute Ergebnisse f\u00fcr einen Bruchteil des Preises (etwa 7\u20ac monatlich f\u00fcr Mastering-Flatrate (bspw. Landr: 6,99\u20ac) im Gegensatz zu etwa 30\u20ac+ pro Song beim Mastering-Ingenieur). Vielen Amateurproduzenten wird dadurch das Mastern von Liedern und das Erreichen von professionellen Standards erleichtert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quellen:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Katz, B. (2003). Mastering audio: The art and the science. Oxford: Focal. S. 11 <\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Owsinsky, B. (2009). <\/em><em>Mastern wie die Profis: das Handbuch f\u00fcr Toningenieure. M\u00fcnchen. S. 19<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mastering ist bei digitalen Produktionen der letzte Schritt, bevor es zur Vermarktung bzw. Ver\u00f6ffentlichung kommt, um den Klang und die Lautst\u00e4rke an den Industriestandard anzugleichen. 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